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Solothurn 2022: Gespräch über Gisèle und Nag Ansorge


1957 begannen Gisèle und Nag Ansorge mit dem Filmemachen. Gisèle war Schriftstellerin, Künstlerin und Animatorin, Nag war Ingenieur und Filmemacher. In Zusammenarbeit mit einer Filmgruppe der Psychiatrischen Klinik in Cery entstanden Werke, die die Vielfalt des Films als Ausdrucksmöglichkeit aufzeigen. Die Originalität dieses Schaffens wurde im Rahmen des Kooperationsprojekts der UNIL und der Cinémathèque suisse zur Diskussion gestellt.

Am Montag, den 24. Januar, diskutierte ein Podium mit den Gästen Maria Tortajada und Chloé Hofmann (Filmwissenschaftlerinnen, Universität Lausanne) über zwei der bedeutendsten Animationsfilmschaffenden der Schweiz: Gisèle und Nag Ansorge. Das Werk des Paars ist für seine virtuosen und Sandanimationen berühmt. Organisiert vom Netzwerk Cinema CH, in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse und den Solothurner Filmtagen, wurde der runde Tisch von Frédéric Maire, Direktor der Cinémathèque suisse, moderiert.


Frédéric Maire, Chloé Hofmann und Maria Tortajada.