PRODOC: AUSBILDUNGSMODUL
- Kolloquien, in denen grundlegende und methodische Fragen der Dissertationssujets mit den Professuren aber auch anderen Doktoranden der Filmwissenschaft erörtert werden (jeweils an der Universität Lausanne und and der Universität Zürich)
- Seminare und Workshops, die von auswärtigen Gästen bestritten werden und einer spezifischen Problematik gewidmet sind.
- Arbeitsgruppen, die sich auf jeweils einen Forschungsschwerpunkt – «Rezeption», «Diffusion» oder «Dispositive» – konzentrieren und einzelne Themen diskutieren, aber auch formale Vorgaben (wie die Redaktion akademischer Publikationen und Dissertationen) sowie Handwerkliches (Recherche von Dokumenten und Informationen, Abstecken eines wissenschaftlichen Felds, die Lektüre produktiver Texte für eine gemeinsame Reflexion) thematisieren werden.
Diese Arbeitsgruppen, Seminare und Kolloquien werden durch Aktivitäten ergänzt, die sich an aktuellen Fragestellungen orientieren, wie die Teilnahme der Kandidaten und Kandidatinnen an Tagungen, deren Themen und Forschungsansätze später in eine der Arbeitsgruppen getragen werden können.
Während des zweiten und dritten Jahresprogramms werden vermehrt internationale Forscher und Forscherinnen eingeladen, um den Doktoranden und Doktorandinnen die Möglichkeit zu geben, sich mit Fachkräften ihrer Forschungsfelder vertraut zu machen. Umgekehrt wird auch den Doktorierenden die Möglichkeit gegeben, ins Ausland zu reisen, um andere Wissenschaftler und Professorinnen kennen zu lernen, die in ähnlichen Fachgebieten arbeiten. Gegen Ende des Programms sollen die Doktorierenden , einen Studientag konzipieren, indem sie den Stand ihrer Forschungen präsentieren. Am Ende soll eine kollektive Publikation stehen, die in der Reihe RESEAU/NETZWERK CINEMA CH erscheinen soll.
Das Ziel des Doktoratsprogramms besteht darin
- die Doktoranden und Doktorandinnen mit dem Schweizer und dem internationalen Forschungsumfeld vertraut zu machen.
- sie darin anzuleiten, den Gegenstand ihrer Studien öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren
- der Lehre ausgewiesener Experten und Expertinnen in betroffenen Fächern hinsichtlich ihrer Forschungsschwerpunkte zu folgen.
- sie darin zu unterstützen, ihre Erfahrungen mit anderen Doktoranden und Doktorandinnen zu teilen.
- und dabei nicht zuletzt ihre intellektuelle, geografische und linguistische Mobilität anzuregen.
Die Gesamtheit dieser regelmässigen und über die drei Jahre verteilten Aktivitäten der Ausbildung soll schliesslich dazu beitragen, den Doktorierenden bei der Aneignung von Wissen und Können sowie hinsichtlich einer Vertrautheit mit akademischen Standards in ähnlichen Forschungsfeldern und der Verbreitung ihrer Arbeit Unterstützung zukommen zu lassen.