DISKUSSIONSREIHE «REDEN ÜBER FILM» AN DEN SOLOTHURNER FILMTAGEN
Die Solothurner Filmtage bieten mit den öffentlichen Gesprächsrunden, zu welchen Experten und Persönlichkeiten verschiedener Institutionen und Bereiche der Filmkultur eingeladen werden, einen Ort der Reflexion und der Debatte über das Medium selbst. Unter einem ästhetischen Blickwinkel werden neue gestalterische, dramaturgische und technologische Ausdrucksweisen diskutiert und in Verbindung gebracht mit dem politischen, sozialen und ökonomischen Kontext, namentlich auch den kulturpolitischen Entwicklungen, welche die Produktion, den Vertrieb und die Rezeption von Filmen in der Schweiz bestimmen. Der Schwerpunkt wird auf aktuelle Kontroversen gelegt, die durch Fachleute der jeweiligen Thematik moderiert und aus historischer und theoretischer Perspektive reflektiert werden.
Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.
«Reden über Film» wird gemeinsam von den Solothurner Filmtagen und dem Netzwerk Cinema CH organisiert. Im Vordergrund der Gespräche steht immer auch der Dialog zwischen Theorie und Praxis, der den Mitarbeiterinnen und Partnern von Netzwerk Cinema CH aus der Lehre und Forschung dieses Kooperationsprojekts vertraut ist. Im Zusammenhang mit einem Forschungs- und Filmprojekt zur Geschichte der Schweiz, welches das Netzwerk Cinema CH im Auftrag des BAK entwickelt, findet das erste Podium mit dem Titel «Gebrauch und Missbrauch des Archivs: Herausforderungen des filmischen Zitierens» statt. Thema sind die Chancen und Probleme bei der Verwendung von Bildern der Vergangenheit in aktuellen Filmen, und genereller noch: die Frage nach den Möglichkeiten, wie den Archivbildern Sichtbarkeit und Attraktivität verliehen werden kann. Ein zweites Podium, «No Politics, please, we're Swiss. Politikskepsis im jüngeren Schweizer Film» organisiert in Zusammenarbeit mit dem Jahrbuch CINEMA, wird sich der Thematik des (a)politischen Films in der Schweiz widmen.
Siehe auch den Flyer
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